"Jede Veränderung beginnt in uns"

Dalai Lama, *1935

Allgemeines zur Hypnose

Hypnose blickt auf eine fast 4000-jährige Geschichte zurück und ist mit die älteste, natürlichste und am besten belegte ganzheitliche Heilmethode.
1955 wurde Hypnose in den USA und im März 2006 nun auch in der BRD als wissenschaftliche Behandlungsmethode anerkannt.
Es handelt sich um eine moderne und effektive Therapieform, bei der es darum geht, Gewohnheiten, Glaubenssätze usw. dort zu verändern wo diese abgespeichert sind- im Unterbewusstsein.

Was ist Hypnose nicht?

Therapeutische Hypnose hat nichts mit der sog. Showhypnose zu tun, wo Hypnotisierte sich z.T. merkwürdig verhalten. Sie als Klient sind weder willenlos und schon gar nicht kann gegen Ihren Willen Ihr Charakter verändert werden.

Was kann Hypnose?

Hypnose kann der Auslöser sein, der einen Stein ins Rollen bringt und es Ihnen ermöglicht, Lösungen zu finden und Ihre Ziele zu erreichen.

Ist Hypnose das Gleiche wie Trance ?

Die Begriffe „Hypnose“ und „Trance“ werden oft gleichbedeutend benutzt. In der Regel verstehen Therapeuten die Hypnose als die komplette Sitzung, die normalerweise aus einer Einleitung, dem aktiven Teil, in dem entweder suggestiv oder analytisch gearbeitet wird, und der Ausleitung besteht.
Als Trance bezeichnet man den Bewusstseinszustand, in dem man sich während der Hypnose befindet.

Wie fühlt sich Trance an?

Dies ist eine Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt, da es zum einen unterschiedliche Trancetiefen gibt und diese zum anderen vom Klienten auch unterschiedlich wahrgenommen werden können. Ebenso verläuft die Trancetiefe während einer Sitzung häufig wellenartig, so dass man manchmal das Gefühl hat „voll da zu sein“ und dann wieder „weiter weg“.
In sog. leichten Formen der Trance befinden wir uns häufig von ganz allein, z.B. wenn wir ein Buch lesen, ein spannendes Fußballspiel erleben, einen Film anschauen oder tagträumen. In einer leichten bis mittleren Trancetiefe kann sehr gut analytisch gearbeitet werden
Eine tiefe Trance wird als sehr entspannend empfunden und ist gut geeignet für viele körperliche Anwendungen (u.a. Schmerzreduktion, Verspannungen) oder auch, um das Nervensystem zur Ruhe kommen zu lassen.

Was passiert in der Trance?

Man fühlt sich wie in einem sehr angenehmen Zustand der Tiefenentspannung, während man aber geistig wach auf die Worte des Therapeuten lauscht oder sich wie in einem Gespräch unterhält. In diesem Zustand ist das Unterbewusstsein sehr gut ansprechbar und der Verstand wird sozusagen für die Zeit der Trance auf die Hängematte geschickt. Gleichzeitig gibt es in unserem Unterbewusstsein eine natürliche Schutzfunktion, die dafür sorgt, dass nichts an das Bewusstsein kommt, was wir in dem Moment nicht verkraften können!
Körperlich betrachtet passiert einiges: Puls, Atmung und Stoffwechsel verlangsamen sich, die Muskelspannung nimmt ab und der Blutdruck sinkt.

Wie viele Hypnosesitzungen sind notwendig?

Das ist ganz unterschiedlich. Wenn wir ursachenorientiert miteinander arbeiten, ist manchmal bereits nach 2-3 Sitzungen alles aufgelöst. Nach 3 Sitzungen sollte auf jeden Fall eine Veränderung oder auch eine Auflösung Ihrer Problematik vorhanden sein. Manchmal stellt sich aber auch heraus, dass die Aufarbeitung komplexer ist und ein paar Sitzungen mehr benötigt werden.

Was kann ich selbst für eine erfolgreiche Sitzung tun?

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist Ihre Bereitschaft, sich auf Hypnose einzulassen, denn gegen den Willen ist niemand hypnotisierbar! Hypnose ist kein passives Erleben, sondern bedeutet meist aktive Mitarbeit während der Sitzung.
Innere Widerstände, weil z.B. Ihr Partner Sie dazu gedrängt hat zu kommen, verhindern in den meisten Fällen bereits eine Trance und somit die Chance auf dauerhafte Veränderungen.
Von großem Vorteil für den Verlauf der Sitzung ist es, wenn Sie sich bereits im Vorfeld konkrete Gedanken über Ihr persönliches Ziel für das zu bearbeitende Thema machen.

Kann jeder Mensch mit Hypnose behandelt werden?

Nein, es gibt einige Gegenanzeigen, sog. Kontraindikationen. Das können zum einen körperliche Ereignisse wie ein kürzlich durchgemachter Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Ebenso sollte Hypnose nach einer Embolie oder einer Thrombose frühestens nach 6 Monaten durchgeführt werden. Auf psychischer Ebene sprechen Persönlichkeitsstörungen, Psychosen oder Schizophrenie gegen den Einsatz von Hypnose.

Wobei kann Hypnose helfen:

  • Kinderwunschbehandlung, wenn organische Ursachen ausgeschlossen sind
  • Unterstützung vor Chemo / Op / künstliche Befruchtung
  • Ängste und Phobien
    (Prüfungsangst, Angst vor Spinnen, Hunden, vor dem Fliegen ...)
  • Schmerzreduktion
  • Stressreduktion
  • Raucherentwöhnung
  • U.v.m.